Vertretung bei unrechtmäßigen US-Zöllen

US-Zölle anfechten

Wir prüfen, ob Ihr Unternehmen Importzölle zurückfordern kann und vertreten Sie bei der Durchsetzung Ihrer Ansprüche.

Zusätzliche Importzölle infolge der Trump-Handelspolitik

Gericht kippt zentrale US-Zölle

Während der Präsidentschaft von Donald Trump verhängten die USA umfangreiche Importzölle auf Waren aus vielen Ländern. Ziel dieser Maßnahmen war es, die heimische Industrie zu schützen und Handelsdefizite zu reduzieren.

Im Februar 2026 entschied jedoch der Oberste Gerichtshof der USA, dass ein Teil dieser Zölle rechtswidrig war.

Grundlage der Entscheidung ist, dass der Präsident Zölle nicht eigenständig auf Basis eines Notstandsgesetzes verhängen darf. Damit wurde der Weg für mögliche Rückerstattungen geöffnet.

Schätzungen zufolge könnten über 300.000 Unternehmen weltweit betroffen sein, die diese Zölle gezahlt haben.

Allerdings erfolgt eine Rückerstattung nicht automatisch und muss in der Regel aktiv beantragt werden. 

Für viele Unternehmen bedeutet dies, dass sich eine rechtliche Prüfung bereits gezahlter Importzölle lohnen kann.

Wer betroffen sein kann

IST EINE ANSPRUCHSPRÜFUNG IN IHREM FALL SINNVOLL?

Der Streit um die US-Zölle zeigt eindrücklich, wie eng Handelspolitik und Recht miteinander verbunden sind. Was ursprünglich als protektionistische Maßnahme zur Stärkung der US-Industrie gedacht war, hat sich inzwischen zu einem komplexen juristischen Konflikt entwickelt. Mögliche Ansprüche bestehen insbesondere für Unternehmen, die:

Waren in die USA importiert haben

auf diese Waren zusätzliche US-Zölle zahlen mussten

von den illegalen Trump-Zöllen betroffen waren

Unterstützung bei der Rückforderung von US-Zöllen

Wie unsere Kanzlei hilft

Die Kanzlei Ciper & Coll. wurde 1995 gegründet und blickt damit auf mehr als 30 Jahre Erfahrung in der Rechtsberatung zurück. Sie hat in dieser Zeit über 1.000 erfolgreiche Prozesse für ihre Mandanten erzielt und zählt damit zu den etablierten Kanzleien mit nachweislicher Erfolgsbilanz vor deutschen Gerichten.

Rechtliche Bewertung

Wir prüfen für Ihr Unternehmen, ob gezahlte US-Zölle von den rechtswidrigen Maßnahmen betroffen sind und ob ein Rückforderungsanspruch besteht. Hintergrund ist eine Entscheidung eines US-Handelsgerichts, nach der Importeure bereits gezahlte Zölle zurückverlangen können.  Unsere Anwälte analysieren Ihre Importvorgänge, Zollabrechnungen und relevanten Unterlagen. So können mögliche Ansprüche frühzeitig identifiziert und vorbereitet werden.

Vorbereitung

Wir bewerten Ihre individuellen Rückforderungsmöglichkeiten und unterstützen Sie bei der Zusammenstellung der erforderlichen Unterlagen für die spätere Antragstellung.

Individuell. Zielgerichtet. Zuverlässig.

Über unsere Kanzlei

Nicht viele Kanzleien können auf über 1.000 erfolgreiche Prozesserfolge zurückblicken – wir schon.

Dr. Dirk Christoph Ciper, LL.M., ist Rechtsanwalt und Kanzleiinhaber. Gemeinsam mit seinem Team entwickelt er strategische Lösungen für komplexe rechtliche Fragestellungen und vertritt Mandanten engagiert gegenüber Behörden, Unternehmen und Gerichten.

Die Kanzlei Ciper & Coll. wurde 1995 gegründet und blickt damit auf mehr als 30 Jahre Erfahrung in der Rechtsberatung zurück. Sie hat in dieser Zeit über 1.000 erfolgreiche Prozesse für ihre Mandanten erzielt und zählt damit zu den etablierten Kanzleien vor deutschen Gerichten.

Bundesweit für sie da

Mit Standorten in Düsseldorf und Berlin, sowie zahlreichen Beratungsbüros sind wir deutschlandweit für Sie präsent. Unsere Rechtsanwälte verfügen über langjährige Erfahrung in nationalen und internationalen Verfahren und vertreten Unternehmen kompetent in allen rechtlichen Fragestellungen. Als Prozessvertreter übernehmen sie die rechtliche Vertretung Ihres Unternehmens, führen die Kommunikation mit Behörden und Gerichten und setzen Ihre Ansprüche zielgerichtet durch. Sowohl außergerichtlich als auch im gerichtlichen Verfahren.

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Was Unternehmen jetzt wissen müssen

Illegale US-Zölle und ihre Anfechtung

Die Zollpolitik der USA hat in den vergangenen Jahren weltweit für Unsicherheit gesorgt. Besonders europäische Unternehmen – darunter viele deutsche Exporteure – waren von zusätzlichen Importabgaben betroffen. Inzwischen hat jedoch die US-Justiz einen großen Teil dieser Zölle für rechtswidrig erklärt. Daraus ergibt sich eine komplexe Situation: Klagen, mögliche Rückerstattungen und neue rechtliche Strategien.

Dieser Beitrag erklärt, wie es zu den Zöllen kam, warum Gerichte sie teilweise für illegal erklärten und welche Möglichkeiten Unternehmen heute haben, dagegen vorzugehen.

Der Beginn der neuen US-Zollpolitik

Mit Beginn der zweiten Präsidentschaft von Donald Trump setzte die US-Regierung erneut stark auf protektionistische Maßnahmen. Ziel war es offiziell, Handelsdefizite zu reduzieren und die heimische Industrie zu schützen.

2025 führte die Regierung umfangreiche Importzölle ein, die teilweise pauschal für zahlreiche Handelspartner galten. Dazu gehörten auch Strafzölle auf europäische Waren und spezifische Branchen wie Automobile oder Stahl. 

Die Regierung stützte diese Maßnahmen auf ein US-Notstandsgesetz, den International Emergency Economic Powers Act (IEEPA). Dieses Gesetz erlaubt dem Präsidenten eigentlich wirtschaftliche Maßnahmen bei nationalen Notlagen. Ob es jedoch auch die Verhängung von Zöllen erlaubt, war von Anfang an umstritten.

Viele Unternehmen sahen sich plötzlich mit erheblichen Zusatzkosten konfrontiert, mit Folgen für Lieferketten, Preise und Investitionen.

Timeline: Wie der Zollstreit eskalierte

Die wichtigsten Ereignisse lassen sich relativ klar nachzeichnen.

2025

  • Februar–April 2025: Einführung neuer US-Importzölle gegen zahlreiche Handelspartner, darunter auch die EU. 

  • Frühjahr 2025: Unternehmen und Handelsverbände beginnen, rechtliche Schritte gegen die Zölle zu prüfen.

  • Mai 2025: Erste Gerichte beschäftigen sich mit Klagen gegen die Zollpolitik.

2026

  • 20. Februar 2026: Der Oberste Gerichtshof der USA erklärt zentrale Zölle für rechtswidrig. Begründung: Das Notstandsgesetz ermächtige den Präsidenten nicht zur eigenständigen Einführung von Zöllen. 

  • Kurz danach: Tausende Unternehmen bereiten Rückforderungsansprüche vor.

  • März 2026: Ein US-Handelsgericht entscheidet, dass Importeure grundsätzlich Anspruch auf Rückzahlung bereits gezahlter Zölle haben. 

Betroffen sind mehr als 300.000 Importeure, und es könnten Rückerstattungen von über 130 bis 175 Milliarden US-Dollar im Raum stehen.

Warum die Gerichte die Zölle für rechtswidrig erklärten

Im Zentrum der juristischen Auseinandersetzung steht eine verfassungsrechtliche Kompetenzfrage.

Nach der US-Verfassung liegt die Regulierung des internationalen Handels grundsätzlich beim US-Kongress. Ein Präsident kann zwar im Rahmen bestimmter Gesetze Maßnahmen ergreifen – doch die Gerichte stellten fest, dass das herangezogene Notstandsgesetz keine ausreichende Grundlage für pauschale Importzölle darstellt. 

Die Richter argumentierten im Kern:

  • Das Gesetz erlaubt wirtschaftliche Sanktionen in Notlagen

  • Es enthält aber keine ausdrückliche Befugnis zur Einführung von Zöllen

Damit überschritt die Regierung nach Ansicht der Gerichte ihre Kompetenzen.

Die Klagewelle: Rückforderung bereits gezahlter Zölle

Nach dem Urteil setzte eine massive Klagewelle von Unternehmen ein. Mehr als 2.000 Unternehmen haben bereits Verfahren angestrengt, um zu viel gezahlte Zölle zurückzufordern. 

Die Verfahren betreffen eine enorme Zahl von Importvorgängen:

  • mehr als 70 Millionen einzelne Einträge müssen teilweise neu berechnet werden

  • die Zollbehörde muss prüfen, welche Beträge zu erstatten sind

  • möglicherweise inklusive Zinsen

Die Rückzahlungen könnten daher zu den größten fiskalischen Rückabwicklungen in der US-Handelsgeschichte zählen.

Was deutsche und europäische Unternehmen jetzt tun können

Für europäische Unternehmen – insbesondere deutsche Exporteure – ergibt sich eine komplexe Situation.

Wichtig ist dabei ein zentraler Punkt:

Rückerstattungen werden grundsätzlich an US-Importeure gezahlt, da diese die Zölle entrichtet haben. 

Dennoch können europäische Unternehmen indirekt profitieren, etwa wenn:

  • US-Partner Rückerstattungen erhalten

  • Lieferverträge angepasst werden

  • Preiskorrekturen erfolgen

Zudem kann eine juristische Prüfung sinnvoll sein, wenn:

  • Lieferketten durch Zölle unterbrochen wurden

  • Verträge Zollrisiken nicht korrekt geregelt haben

  • Schadensersatzansprüche bestehen

Die rechtliche Aufarbeitung der US-Zölle hat gerade erst begonnen

sie sind betroffen?

Wenn Ihr Unternehmen von US-Zöllen betroffen war oder mögliche Rückerstattungsansprüche prüfen möchte, kann eine frühzeitige rechtliche Bewertung entscheidend sein. Eine spezialisierte rechtliche Beratung hilft dabei, Fristen zu sichern, Ansprüche zu prüfen und geeignete Schritte gegenüber Behörden oder Vertragspartnern einzuleiten.

FAQ

Fragen und Antworten rund um unsere Leistungen

Ja. Wenn Zölle auf rechtswidriger Grundlage erhoben wurden, können Unternehmen unter bestimmten Voraussetzungen eine Rückerstattung verlangen.

Das hängt von den gezahlten Zöllen ab. In vielen Fällen können sich Ansprüche auf sechs- oder siebenstellige Beträge summieren.

Ja. In vielen Fällen gelten kurze Fristen für Einsprüche oder Klagen, weshalb eine schnelle Prüfung sinnvoll ist.

Die erste Einschätzung Ihres Falls erfolgt unverbindlich und kostenfrei.